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Rezension zu Der Schwarze Thron von Kandare Blake

Rezension
Der schwarze Thron 1 - Die Schwestern
von Kendare Blake



Verlag: Penhaligon
Seitenzahl: 448
Preis: 14,99€ ; E-book: 9,99€
Paperback
Band 1



Klappentext:

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren ― doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die  Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod ― er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …


Meinung:

Cover&Aufbau:
Das Cover an sich ist wirklich schlicht gestaltet und sagt noch nicht all zu viel über den Inhalt aus.
Bei näherer Betrachtung fallen einem dann die winzige Details auf, wir zum Beispiel die glänzende Krone, die sich vom Hintergrund abhebt und kleine Verzierungen in Form von Tieren, die ebenfalls mit dem Inhalt in Verbindung stehen. Allein wegen diesem unscheinbaren, aber geheimnisvollen Umschlag hätte ich ins Regal gegriffen.

Am Anfang des Buches ist eine wunderschöne Karte, auf der man sich organisieren kann, abgebildet, da die Geschichte an Verschiedenen Orten spielt, die in Form von kleinen Kapitelüberschriften angegeben werden. Immer wieder blätterte ich während des Lesens wieder zurück zur Karte und gerade deshalb wurde für mich alles gleich viel realer.

Der Schreibstil wirkt sehr autoritär. Zwar versucht die Autorin, das meiste aus der Sicht der Königinnen darzustellen, jedoch kommen kaum Gefühle beim Leser an und dies schafft leider eine gewisse Distanz während des Lesens.

Inhalt:
Ich hatte zu Beginn des Buches wirklich hohe Erwartungen, da ich von vielen bisher nur Gutes gehört habe und schon länger auf die Übersetzung von Three Dark Clowns warte.
Die Grundidee des Wettkampfes finde ich wirklich sehr gut, nur leider hat mich Kendrare Blakes Umsetzung weniger überzeugt.
Der Anfang des Buches wirkt sehr schleppend, da die drei Königinnen einzeln in die Geschichte eingeführt werden und man deshalb immer wieder von Ort zu Ort springt.
Die Spannung wird zwar aufgebaut, bleibt jedoch ab der Mitte des Buches konstant auf einem Level.
Schon zu Beginn bekommt man unglaublich viele einzelne, wichtige Informationen überliefert und mir persönlich fiel es dabei schwer, mir alles auf einmal zu merken.
Es tauschen sehr viele Nebencharaktere auf, bei denen man nicht auseinander halten kann, wer wichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte ist und wer nur kurz eine Rolle spielt.

Die einzelnen Königinnen waren in ihrem Charakter sehr unterschiedlich und wirklich vielschichtig aufgebaut.
Besonders gefallen gefunden habe ich an Katharine, die von allen als zu schwach eingestuft wird. Sie weiß jedoch was auf dem Spiel steht und durch dieses Wissen entwickelt sie eine gewisse Stärke, die ihr im Kampf um den Thron erleichtert.

Mirabell wird von vornherein als die stärkste von allen dargestellt. Jedoch zeigt sie immer wieder ihr warmes Herz, ihre Großzügigkeit und besonders ihr Schwächen, die sie unglaublich bodenständig erscheinen lassen.

Aus Arsinoe wurde ich lange Zeit nicht wirklich schlau. Was ich an ihr bewundere ist, dass sie trotz all der Rückschläge immer weiter macht. Ihr ist sehr viel in der Vergangenheit passiert und sie meistert all das mit einer riesigen Souveränität und durch die Unterstützung ihrer tollen Freunde.

Fazit:
Meiner Meinung nach ist Der Schwarze Thron ein wirklich nettes Fantasy-Buch mit einer sehr sehr tollen Grundidee, die leider nicht auf die Art ausgearbeitet wurde, wie erhofft. 
Da die Geschichte so komplex ist, glaube ich, das dies ein Buch ist, das man rereaden sollte. Gerade wegen den vielen Charakteren und ihren Zusammenhängen.
3,5✨/5✨

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